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    Die älteste Kirche des Lesachtales
    St. Radegund wurde bereits 1085 geweiht. In den Achtzigerjahren wurde unter Initiative
    des Arztes Dr. Sieghart Wilhelmer das älteste Bauwerk des Lesachtal renoviert.
    Das dem heutigen Erscheinungsbild spätgotische Bauwerk zeigt ein bedeutendes
    Fresko von Urban Görtschacher aus dem Jahre 1520, das den heiligen Christophorus darstellt.

    Die Sage von der “Brotmutter Radegunde” als Patronin der Feldfrüchte liest sich auf
    jeder Einladung zum alljährlichen Dorf- und Brotfest in Liesing. “Eine Legende weiß zu
    berichten, dass sich Radegunde einmal auf der Flucht von einem Landgut befand, als sie
    der gewaltsame fränkische König Chlorthar, ihr ehemaliger Gemahl, zurückholen wollte.
    Da ereignete sich das Wunder des Hafers, zumal ein Bauer beim Säen von der
    Flüchtigen gebeten wurde, sie nicht zu verraten.
    Nach dem Willen des Allmächtigen wuchs nun das Getreide in der gleichen Stunde so
    hoch, dass sich die Fliehende verstecken konnte.” Bürgermeister Franz Guggenberger:
    “Der Namen KRAFTQUELLE vereinbart drei Komponenten: Wasser, Natur und vor allem
    den Glauben!” Laut Gottesdienstordnung anno 1754 gingen die Luggau ab Christi
    Himmelfahrt bis zum letzten Kornschnitt im Herbst jeden Sonntag um 6.00 Uhr früh in
    geschlossener Prozession nach Radegund.

    Weitere Informationen zum Thema Radegund findet man unter:
    – unter Kultur -> Kirchen & Kapellen

    St.Lorenzen Online

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